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Mustafapaþa liegt im Mustafapaþa Tal, 5 Kilometer südlich von Ürgüp. Es ist ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt wegen seiner aussergewöhnlichen, griechisch beeinflussten Architektur. Das erste, was einem auffällt, wenn man in der Dorfmitte ist, sind die feinen Verzierungen der Häuser um Türen und Fenster herum, die sich nur hier in dieser Feinheit finden. Griechische Bürger lebten hier vornehmlich, bevor der Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags in Lausanne im Jahr 1923 stattfand. Nach dem Austausch siedelten viele Balkantürken hier. Die Namen Sinanon und Sinasos sind die griechischen Namen der Stadt, die später durch die Türken in Mustafapaþa geändert wurden. In der Stadt gibt es ein zweistöckiges Kloster, das heute als Hotel ausgebaut wurde, dessen Fresken im Inneren aber gut erhalten und sehenswürdig sind. |
zuletzt geändert: Thu Jul 5 15:10:32 2007